Unser Kollege Prof. Edmund Nigsch verabschiedet sich von uns am 6. Februar 2004.

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Bei dieser Gelegenheit lässt es sich unsere Kollegin Ulrike Schneeberger nicht nehmen, uns Edis mathematischen Lebenslauf, den sie - im wahrsten Sinn des Wortes - aufgezeichnet hat, vorzubringen. 

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frei nach Mag. Christa Lanschützer

„Urgestein“ des Gymnasiums Tamsweg:

  • im Gründungsjahr als Thiny Irene in die erste Klasse eingestiegen
  • erfolgreich mit dem ersten Maturajahrgang 1968/69 wieder ausgestiegen
  • Studium in Wien (Turnen und Zeichnen)
  • als Krabath Irene nach ein paar Jahren wieder in den Lungau, ins Gymnasium
„Drei Schritte“
  • kurzer Schulweg
  • immer frisch und fröhlich in der Früh
  • überraschende Supplierstunden
  • schneller Espresso bei Irene macht aus einer ungeliebten Freistunde eine unterhaltsame und willkommene Pause
Eigenschaften
  • Immer gewissenhaft
  • hilfsbereit
  • pflichtbewusst
  • fleißig
  • ehrlich
  • kollegial
  • offen für Neues
  • aber immer bescheiden und unaufdringlich
Beruf
  • gemeinsamen Schikurse und Sportwochen
  • Du hattest alle fest im Griff: die Schülerinnen, die Schwimm- und Tischtennismeisterschaften und mich beim Tennisspielen
  • geduldige und verständnisvolle Lehrmeisterin
  • Voll Freude das neue Schulhaus mit Bildern geschmückt
Die Pensionierung ist ja auch wirklich überraschend gekommen
  • 4 Wochen lagen zwischen Entschluss und Tatsache
  • lustiges Abschiedsfest
Endlich bleibt dir Zeit für
  • neue Ausstellungen in Italien, Wien...
  • Enkelkinder
  • all deine Hobbys
Und ...
  • Danke für all die Jahre der Freundschaft und Kollegialität
  • Wir wünschen dir vor allem weiterhin Gesundheit, genieße deinen wohlverdienten Ruhestand!
Alles Leben ist Chemie...
Abschied von Prof. Mag. Michael Jessner frei nach Direktor OStR. Mag. Johann Posch


Der Schüler
  • seit der Geburtsstunde des Gymnasiums 1962 mit dieser Schule verbunden
  • Matura 1970
  • Studium der Chemie in Graz
  • Probejahr in Leibnitz
  • seit 1977 am Gymnasium Tamsweg
Der Mensch
  • großes naturwissenschaftliches Interesse
  • scharfer analytischer Geist
  • mit logischem Denkvermögen
  • interessanter und tiefschürfender Diskussionspartner
  • musische Ader
    (Bürgermusik Tamsweg, Tamsweger Kirchenchor)
Der Lehrer
  • leitete in den 80er Jahren ein Schulorchester (Gymnasium und Handelsakademie)
  • wichtige pädagogische Grundsätze:
    Geradlinigkeit und Offenheit, Zugehen auf die ihm anvertrauten Kinder und Jugendliche
  • klarer Leistungsanspruch bestimmte seine Arbeit
  • immer bestrebt, den Schülern neben dem fachlichen Wissen auch allgemeine Bildungsinhalte mit auf den Weg zu geben
Die Pension
  • Sie kam ganz plötzlich und war so nicht geplant.
Farewell
oder Zur Pensionierung von Frau Prof. Anna Maria Noll
Prof. Anna Maria Noll
Kollegin Anna Maria Noll ist mit unserer Schule seit langem verbunden: 1973 ist sie als junge Professorin von Salzburg nach Tamsweg gekommen und hat die schwierigen Geburtsstunden des Gymnasiums noch miterlebt.

In dieser Zeit hat sie ihren Mann, der ebenfalls an unserer Schule tätig war, kennen gelernt und später geheiratet. Der Ehe sind fünf Kinder entwachsen, die alle unsere Schule besucht haben.

Ihre verantwortungsvolle Aufgabe als Mutter und Erzieherin, der sie sich mehrere Jahre gewidmet hatte, hat sich auch auf ihre Unterrichtstätigkeit ausgewirkt. Sie ist eine integre, gewissenhafte Persönlichkeit, die ihre soziale Verantwortung als Basis und Motor in ihrer Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern wahrgenommen hat.

Ihr engagiertes Auftreten, ihre Eloquenz, ihre kritische Einstellung zu schulpolitischen Themen, ihr stetes Bemühen, den ihr anvertrauten jungen Menschen neben Fach- und Sprachkompetenzen auch soziale Kompetenzen zu vermitteln, haben ihr hohes Ansehen unter den Schülern und der Kollegenschaft gebracht.
Freilich, nicht immer war ihr Lebensweg ohne Hürden: Der Tod ihres Mannes war ein schwerer Schicksalsschlag, der Kollegin Annemarie Noll jedoch nicht davon abgehalten hat, unbeirrbar ihren Weg weiter zu gehen und ihre pädagogische Verantwortung wahrzunehmen.

Deshalb gönnen wir ihr auch den wohlverdienten Ruhestand, wenngleich sie in der Lehrerschaft eine große Lücke hinterlassen wird, und wünschen ihr viel Kraft und Energie für all die Vorhaben, für die sie während des Unterrichtens keine Zeit gehabt hat.

Alles Gute, Gesundheit und viel Glück für die Pension!
Deine KollegInnen

 
Mag. Werner Pleschberger

 

   
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