Die 4A nimmt in Bildnerischer Erziehung an einem Fotowettbewerb teil. Dabei soll die ganze Klasse auf einem Foto in Bewegung dargestellt werden. Als Inspiration gingen wir von Edward Muybridges Serienfotografie aus, der in seiner Photographie beweisen konnte, dass ein galoppierendes Pferd in einem Moment alle 4 Beine in der Luft hat. Wir zerlegten also verschiedene Bewegungsabläufe in einzelne Bilder, wobei jeder Schüler ein Bild darstellt.

Zornitsa Zenzmaier

 

IMG 1098  Die letzten Herbsttage nutzten wir im Werkunterricht aus um uns an einer Ende der 1960er Jahre entstandenen Kunstrichtung zu versuchen – Land Art. Als Ort wählten wir das Ufer an der Mur um mit den dort vorgefundenen Materialien Kunstwerke zu bauen. Dabei werden Steinbögen gebaut, Türme balanciert, die die Schwerkraft außer Kraft zu setzen scheinen.  Sogar ein „kleines Venedig - mit Leuchtturm“ ist entstanden. Diese Werke bleiben vor Ort stehen, bis die Natur sie wieder in ihren Kreislauf aufnimmt. Zurück bleiben die Erinnerung und die Bilder an etwas Schönes, das an diesem Nachmittag von uns geschaffen wurde.

 

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Exkursion nach Gmünd, 5a, 5b am 28. 9. 2015

Zur liebgewonnenen Tradition ist uns BE-Lehrern die jährliche Fahrt mit den 5. Klassen in die Künstlerstadt Gmünd geworden. In diesem Jahr hatten wir die seltene Gelegenheit, Originalwerke eines der bedeutendsten Künstler der abendländischen Kultur zu sehen: Albrecht Dürer (1471–1528).

Das Aquarell „Der Feldhase“, abgebildet auf vielen Zeichenblöcken, ist wohl jedem Schüler bekannt. Doch Albrecht Dürer war weit mehr als ein Künstler: er war Buchautor und Naturwissenschaftler. Auch wusste er als tüchtiger Geschäftsmann sich und seine Werke geschickt zu vermarkten.

Er schuf eine Holzschnittfolge zur Offenbarung des Johannes „Apocalipsis cum figuris“. Diese 15 Blätter gehören zu den herausragenden Kunstwerken, die am Beginn der Neuzeit entstanden sind; einige dieser Kostbarkeiten waren kurze Zeit in Gmünd zu sehen, bevor sie wieder für viele Jahre in der Dunkelheit gelagert werden müssen.

Weiters konnten wir auf unserem Spaziergang durch das herbstlich-sonnige Städtchen verschiedene KünstlerInnen und Ausstellungen besuchen. Nach dem obligaten Kaffeehaus-Stopp durften wir unseren neu erworbenen Kenntnissen in der Malwerkstätte freien Lauf lassen.

Bis nächstes Jahr in Gmünd!

Friederike Moser / Thomas Kleinberger

DSCN2119  Zum Abschluss des Schuljahres noch was Lustiges – wer unter den SchülerInnen und LehrerInnen wünscht sich das nicht? Es gab an diesem Tag ein reichhaltiges Bewegungsprogramm, doch die Kunst sollte auch dabei sein dürfen. So meldeten sich 32 Teilnehmerinnen von der 1. bis zur 7. Klasse. Unter der Anleitung von Friederike Moser und Thomas Kleinberger lernten die Schülerinnen die Technik des Farbauftrags auf der Haut. Nach der Betrachtung verschiedener Beispiele entwickelten sie eigene Ideen und setzten sie um. Die Beschäftigung mit der Malerei, im Besonderen im Zusammenhang mit dem eigenen Körper, bietet eine Fülle an Erfahrungen. Die Schülerinnen zeigten Ausdauer und Konzentration, und so entstanden bemerkenswerte Arbeiten.

>> Zu den Fotos <<

Ursus Wehrli ist ein Schweitzer Kabarettist, bildender Künstler und Fotograf und wurde mit seiner Arbeit „Die Kunst aufzuräumen“ bekannt. Er ordnete beispielsweise eine Schale Pommes Frites, eine Buchstabensuppe oder einen Autoparkplatz nach verschiedenen Kriterien wie Farbe und Größe.

Nach diesem Beispiel ordneten sich auch die Schüler der 3C und 4C und machten Fotos zum Thema „Chaos und Ordnung“.

   
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