Einen superguten Tag erlebten alle drei vierten Klassen bei einem Theaterbesuch im Next Liberty in Graz, dem Theater für junges Publikum, wo sie „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ nach einem Roman von Mark Haddons sahen. Anschließend ging es weiter nach Riegersburg in die Schokoladenmanufaktur Zotter, dort können die Besucher die süßen Seiten des Lebens in Form einer riesigen Auswahl an Schokoladen genießen.

grazliberty 

„Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“

Im Garten liegt ein toter Hund, in dem eine Mistgabel steckt – so beginnt Christopher Boones Geschichte. Christopher ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er mag Puzzles, Sherlock Holmes und die Einsamkeit des Weltalls, kann nichts Gelbes essen, aber liebt die Farbe Rot, sodass ein Tag, an dem der Schulbus an fünf hintereinander geparkten roten Autos vorbeifährt, ein superguter Tag ist. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet am Asperger-Syndrom, einer leichten Form von Autismus. Das heißt u. a., dass er komplizierte menschliche Gefühle und Stimmungen nicht immer deuten kann, aber in Mathematik und allem, was mit Logik zu tun hat, nahezu genial ist – deshalb findet er auch recht bald heraus, dass der sonderbare Hundemord ziemlich viel mit seiner eigenen Familie und damit zu tun hat, dass er seit zwei Jahren allein mit seinem Vater lebt, obwohl ihm seine (tote?!) Mutter unzählige Briefe aus London schreibt, die aber nie bei ihm angekommen sind. Also bricht Christopher an einem superguten Tag aus seiner geschützten Welt auf, um das von den Erwachsenen verursachte Chaos wieder ein wenig in Ordnung zu bringen.

Schlussendlich macht Christopher eine Abschlussprüfung in Mathe und sieht positiv in die Zukunft. Trotz aller Schwierigkeiten und Rätsel scheint er sein Leben in den Griff zu bekommen.

zotter

Auf der Schokoladentour in der Schokoladenmanufaktur Zotter lautete das Motto: von der Bohne zur Schokolade. Von der Röstung über Feinzwalzen bis hin zum Conchieren lernt der Besucher alle. Produktionsschritte der Schokoladenerzeugung kennen und kann die Entstehung von Schokolade auch sinnlich miterleben und Zwischenprodukte kosten. (In einer Conchiermaschine wird die Kakaomasse nach der Zugabe von Kakaobutter, Zucker und Milchpulver gerührt. Dadurch entsteht der schmelzende Charakter des Endprodukts.)

Die Rohschokolade, die am ersten Schokobrunnen sprudelt, lässt erahnen, wie bitter die aus gerösteten Schokoladenbohnen hergestellte Trinkschokolade der Maya schmeckt.

Erst durch das Conchieren entsteht eine Schokolade, die unserem Geschmack entspricht. Bei Zotter werden 365 Schokoladensorten, Trinkschokolade, Nougat, Pralinen und vieles mehr in Bio- und Fairtraidequalität hergestellt. Die Verkostung dieser kreativen Vielfalt kann, wenn sie mit Maß und Ziel erfolgt, ein wahrer Genuss sein.

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