Rund ein Drittel aller Verkehrstoten ist jünger als 24 Jahre. Im Jahr 2014 verunglückte in Salzburg im Straßenverkehr 1 Jugendlicher tödlich, 1.039 wurden verletzt.

Mit der Wanderausstellung "Sieben Schicksale - sieben Schatten“, die am 19. Oktober 2015 im Gymnasium Tamsweg eröffnet wurde, beschreitet der ÖAMTC einen völlig neuen, unkonventionellen Weg für präventive Verkehrssicherheitsarbeit bei Jugendlichen: Es sind reale Schicksale von Gleichaltrigen, die die Jugendlichen zum Nachdenken anregen sollen. "Ziel ist es, den jungen Menschen auf authentische Weise das Thema Verkehrssicherheit näher zu bringen, und zwar ohne erhobenen Zeigefinger“, erklärte ÖAMTC-Chef Erich Lobensommer.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen sieben lebensgroße Figuren. Jede Silhouette steht für einen jungen Menschen aus Österreich, der in den vergangenen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Betroffen macht, dass all diese Fälle wirklich passiert sind. Die Texte auf den Figuren wurden zum Großteil von den Angehörigen selbst verfasst. Sie erzählen vom Leben der Jugendlichen, von ihren Wünschen und ihren Plänen für die Zukunft. Und sie erzählen von den letzten Sekunden ihres Lebens, vom Verkehrsunfall, der zum Tod geführt hat.

Weitere Infos unter www.oeamtc.at/schatten

   
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