Ein besonders hoher Andrang herrschte heuer bei der landesweiten Lateinolympiade in Salzburg. Sowohl der Bewerb für Langlatein als auch jener für Kurzlatein war bestückt mit rund 50 SchülerInnen aus dem gesamten Bundesland. Für das Bundesgymnasium Tamsweg nahmen als Kurzlateinerinnen Julia Angerer, Nadine Angerer und Veronika Huber, als Langlateiner Kilian Gappmaier teil. Als Thema stand heuer die Fabel der Antike auf dem Programm. Die Prämierung fand in der Aula der Universitätsbibliothek Salzburg statt.

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Sensationeller Erfolg der Tamsweger GymnasiastInnen

redewettbewerb


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Einen großartigen Erfolg erreichten die Tamsweger GymasiastInnen, die am 61.  Jugendredewettbewerb 2013 im Lungau teilnahmen. Sie punkteten in allen 5 Kategorien -  somit gingen 7 von 15 möglichen „Stockerlplätze“ an das GymTamsweg, und das bei über 170 TeilnehmerInnen.
Ihr Redetalent zeigte  wieder einmal die Maturantin Vroni Huber: Mit ihrer klassischen Rede  begeisterte sie Jury und Publikum und wurde Landessiegerin. Sowohl in der Spontanrede als auch im Neuen Sprachrohr – hier gemeinsam mit Andreas Gappmaier – erreichte sie den dritten Platz.
Mehanaz Kabir (6. Klasse) wurde Zweite in der  Kategorie „Klassische Rede - mehrsprachig“ mit einer Rede, die sie abwechselnd auf Deutsch und Bengalisch hielt. Auch der dritte Rang in dieser Kategorie ging mit Fabiola Olsacher (5 Klasse) an das GymTamsweg.
Besonders stolz sind wir auf unsere NachwuchsrednerInnen aus der 4. Klasse, die mit einem starken Team antraten. Es siegte Georg Santner vor Matteo Eichhorn, beide aus der 4a.
Sowohl Veronika Huber als auch Georg Santner dürfen das Bundesland Salzburg beim Bundesredewettbewerb in Wien vertreten.

Ö1-Beitrag zum Redewettbewerb (ca. 14 MB -> längere Ladezeit möglich)
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Das Märchenprojekt mit der Märchenerzählerin Claudia Edermayer, das am 12. und 13. März für die ersten Klassen stattfand, hat uns sehr gut gefallen, weil wir aktiv mitmachen durften. Das Rollenspiel von „Johann und Margarethe“ – eine „Modernisierung“ des Märchens – war sehr spannend, weil wir es eigen-ständig umgestalten, proben und aufführen mussten. Zum Schluss erzählte Frau Edermayer uns noch eine Gruselgeschichte, die sehr gut ankam. Weil wir noch Zeit hatten, diskutierten wir noch über alle möglichen Gruselgeschichten. Im Großen und Ganzen hat es uns sehr gut gefallen.

Andreas Esterl, 1C

Auf Wunsch von vielen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern sind die Highlights des Redewettbewerbs 2014 nun auch auf der Homepage zu sehen.

Der 62. Jugendredewettbewerb, der Ende April 2014 in Salzburg stattfand, war von einem herausragenden Niveau geprägt. 

Matteo Eichhorn gewann die  Kategorie „Spontanrede“ – und das bei über 70 TeilnehmerInnen (von 14 bis 21 Jahren). In dieser Kategorie wird ein Thema gezogen und nach nur fünfminütiger Vorbereitungszeit eine Rede gehalten. 

Georg Santner (5A) beeindruckte die Jury mit seiner Rede „Wer braucht denn schon Asyl?“ und erreichte mit seiner klassischen Rede den 3. Platz.

Spontanrede: Matteo Eichhorn (5A)

Klassische Rede: Georg Santner (5A)

Klassische Rede: Johannes Wind (5A)

 

Alle drei ersten Plätze in der Kategorie „Neues Sprachrohr“, in der Gruppen bis vier Personen antreten durften, belegten die Tamsweger GymnasiastInnen.

 5. Klasse

8. Klasse 

 Georg Santner (5A)

Matteo Eichhorn (5A)

 Eva Bauer + Katharina Pritz (5A)

 

Die Tamsweger GymnasiastInnen werden  seit Jahren von Mag. Ulrike Schneeberger gecoacht und begleitet. Sie unterrichtet auch das Fach  „Kommunikation und Präsentation“, in dem die jungen RednerInnen Spaß am Reden finden und selbstbewusstes Auftreten lernen.

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Poetry Slam-Workshop mit Mieze Medusa und Markus Köhle

Alles begann  1986 in den USA,  genauer gesagt in Chicago: der Poetry Slam erblickte das Licht der Welt – übersetzt heißt das etwa: Dichterwettstreit oder – martialischer –   Dichterschlacht. Dabei werden selbst verfasste Texte vor einem Publikum vorgetragen und von  diesem bewertet, zuletzt wird ein Sieger gekürt. Mit einiger Verzögerung eroberte diese Kunstform auch Europa, mittlerweile gilt die deutsche Szene als die zweitgrößte der Welt.

In Österreich, besonders in Wien, Graz und Salzburg, füllen heute die SlammerInnen  riesige  Säle  und bringen das Publikum zum Kochen. Zu den SlammerInnen der ersten Stunde und festen Größen in der österreichischen Szene gehören Mieze Medusa (Doris Mitterbacher) und Markus Köhle. Beide treten weltweit – von den USA bis Usbekistan –  auf, wollen aber auch interessierte SchülerInnen  für den „Minnesang von heute“ begeistern. Und das dürfte nach den enthusiastischen Reaktionen der TeilnehmerInnen vollkommen gelungen sein.

In einem Workshop überzeugte das „Dreamteam der österreichischen Bühnenpoesie“ 30 überaus motivierte SchülerInnen aus den 5. bis zu den 7. Klassen davon, dass man schon an einem Vormittag ein richtiger Slammer, eine richtige Slammerin werden kann. Coole Themen, über die es sich zu slammen lohnt,  finden sich überall: Mit Büchern aus der Schulbibliothek lassen sich wunderbare Geschichten „zaubern“, sogenannte „Monsterwörter“ auf der Flipchart bilden die originelle Quelle für absurde wie witzige Texte, und der gute, alte Stabreim (siehe Titel!) ist überhaupt ein magisches Stilmittel, um ein Publikum in Verzückung zu versetzen.

Poetry Slam findet naturgemäß nicht im stillen Kämmerlein statt. Am Schluss des Workshops konnte jeder seine Performance vor den anderen TeilnehmerInnen  „abliefern“. Und der heftige Applaus bewies, dass in vielen ein echtes Talent für den Poetry Slam steckt. Wer weiß? Vielleicht erlebt man einige der Workshop-TeilnehmerInnen demnächst auf einer richtigen Bühne (was einige schon getan haben). Die nächste Chance dazu kommt bald – beim 2. Lungauer Poetry Slam im Frühjahr.

 

   
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