metro

sombreros

Die Jugendbuchautorin Dr. Roswitha Jenner, die sieben Jahre in Mexiko lebte, las für die drei zweiten Klassen aus ihren Romanen „Lila Villa voll Sombreros“ und „Fiesta im Metroschacht“. Die vom Magischen Realismus inspirierten Texte entführten die Schülerinnen und Schüler nach Mexiko City, wo sie Bekanntschaft mit dem Straßenjungen Pajo machten. Die ehemalige Pädagogin inszenierte ihre Lesung als Fiesta Mexicana, indem sie ihren Vortrag durch einen Mini-Crash-Kurs für Spanisch, mexikanische Musik und das Einbeziehen des Publikums  lebendig gestaltete.

Die beiden Bücher sind von der Schulbibliothek angekauft worden und warten auf interessierte Leserinnen und Leser.

 

 

 

Am 01. März 2016 fuhren die ersten Klassen zusammen mit ihren Klassenvorständen und den Deutschprofessorinnen des Bundesgymnasiums Tamsweg nach Salzburg.

Dort besuchten sie im Landestheater das Musical „Annie“.

Dieses Stück hat neben viel Tanz- und Musikstücken auch eine interessante Geschichte. Es handelt vom Waisenkind Annie, das in einem Heim lebt und beschließt, ihre Eltern zu suchen. Die persönliche Assistentin eines Milliardärs kommt ins Heim und sucht ein Kind aus, das die  Weihnachtsfeiertage beim Milliardär Warbucks verbringen darf. Die Wahl fällt auf Annie. Der Milliardär ist anfangs nicht beigeistert von Annie, er freundet sich dann aber schnell mit Annie an und überlegt sogar, sie zu adoptieren. Annie möchte aber nicht vom Milliardär adoptiert werden, sie wünscht sich ihre eigenen Eltern zurück. Diese  haben sie vor elf Jahren im Waisenhaus mit einem Zettel zurückgelassen, auf dem stand, dass sie Annie bald wieder abholen. Sie haben Annie auch die Hälfte von einem Herz-Medaillon zurückgelassen. Die richtigen Eltern sind aber nie wieder zurückgekommen. So lässt der Milliardär Annies Eltern suchen. Dabei melden sich viele Gauner, aber nicht die richtigen Eltern. Der Bruder von der Leiterin des Waisenhauses und dessen Freundin wollen die 50.000,-- US-Dollar Belohnung des Milliardärs kassieren und die Heimleiterin des Waisenhauses Mrs Hannigan hilft ihnen dabei. So gehen sie zum Milliardär und behaupten, die Eltern von Annie zu sein. Der Betrug fliegt aber noch rechtzeitig auf und es stellt heraus, dass die richtigen Eltern von Annie schon gestorben sind. Zum Abschluss adoptiert der Milliardär Oliver Warbucks das Waisenkind Annie.

Im Anschluss an das Musical hatten wir die Möglichkeit, Fragen an die Schauspieler zu stellen.

 

Danach besuchten wir das „Haus der Natur“ und konnten dort eine Stunde lang viele interessante Sachen anschauen und ausprobieren.

Nach einem interessanten Tag in Salzburg fuhren wir wieder zurück nach Tamsweg.

Autoren: Moritz Steinwender und Markus Motzka, 1b

„Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Schreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen sich in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Türe. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht.“ Mit diesen Worten von Augenzeugen wird die Uraufführung am 13. Jänner 1782 in Mannheim beschrieben, die Wirkung auf die 1.200 Zuschauer im völlig überfüllten und ausverkauften Theater ist offensichtlich ungeheuer. So ähnlich (!?) war die Reaktion der SchülerInnen der 7a und 7b beim Theaterbesuch am 23. Februar 2016, jedenfalls hinterließ die Aufführung einen starken und bleibenden Eindruck.

Die auf gut zwei Stunden gekürzte Inszenierung von Maya Fanke ist auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten: gut gebaute, nackte, mit Blut beschmierte Männeroberkörper – die Räuber! – , laute E-Gitarren-Soli, dichter Bühnennebel im fahlen Neonlicht, eine karge Bühne auf zwei Ebenen. Und alles ist stimmig, der Inhalt geht bei all dem wilden Geschehen auf der Bühne nicht unter. 

 

 Fotos: Schauspielhaus Salzburg

 

Fazit: Eine spritzige, jugendgemäße Inszenierung dieses Geniestreichs des 20-jährigen Friedrich Schiller. Lassen wir nun einige Schülerstimmen zu Wort kommen:

 

Tamsweg kl Die Fahrt nach Salzburg ins Erzbischöfliche Gymnasium Borromäum, um sich mit den besten Latein-Schülerinnen und Schülern des Landes Salzburg zu messen, gehört mittlerweile zu den Fixpunkten unseres Schuljahres.

Bliem Gustav (8a), Gappmayr Iris (7b), Gruber Veronika (7b), Hauer Zoe (7b)  und Pfeifenberger Peter (8a) aus der Kategorie Lang-Latein und Augustin Manuela (8a), Eichhorn Matteo (7a), Kremser Christiane (8b) und Ziegler Maximilian (8a) aus der Kategorie Kurz-Latein stellten sich heuer den Herausforderungen. Einen lateinischen Text nicht nur grammatikalisch und inhaltlich korrekt, sondern vor allem auch in schönem Deutsch wiederzugeben, war Ziel des Bewerbes.

Die Texte stammten aus dem Bereich der Mythologie. Beide waren den Fabulae des Hygin entnommen. Wie der Hellespont zu seinem Namen kam, wie Phrixos das Goldene Vlies (Fell eines Widders) nach Kolchis, dem Reich des Aietes am Ostende des Schwarzen Meeres, brachte, das dort von einem Drachen bewacht und von Jason geraubt wurde, war Thema des einen Mythos. Im Mittelpunkt des anderen stand die Flöte, die von der Göttin Athene erfunden wurde und dem Satyr Marsyas Unglück brachte, da er mit solcher Meisterschaft auf ihr spielte, dass er es wagte, den Gott Apoll herauszufordern.

Wir freuen uns Matteo Eichhorn zum 2. Platz gratulieren zu dürfen! Er erhielt die Einladung am Bundeswettbewerb teilzunehmen, der heuer im April in Niederösterreich stattfinden wird.
   
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