1) Als Vorbereitung erhielten die Schülerinnen und Schüler bereits im Sommersemester 2010 im Rahmen eines Workshops mit Ing. Robert Feuchter einen Einblick in den aktuellen Stand der Solar- und Fotovoltaiktechnik.

2) Am „Tag der Sonne“ in Tamsweg haben Schülerinnen und Schüler Informationen über E-Mopeds und E-Autos erhalten und durften diese anschließend selbst testen, um sich einen Eindruck von der E-Mobilität zu verschaffen. Der Vater einer Schülerin (Max Roßberg) stellt in der Schule das Konzept der E-Mobilität im Lungau vor.

1) Als Vorbereitung erhielten die Schülerinnen und Schüler bereits im Sommersemester 2010 im Rahmen eines Workshops mit Ing. Robert Feuchter einen Einblick in den aktuellen Stand der Solar- und Fotovoltaiktechnik.

2) Am „Tag der Sonne“ in Tamsweg haben Schülerinnen und Schüler Informationen über E-Mopeds und E-Autos erhalten und durften diese anschließend selbst testen, um sich einen Eindruck von der E-Mobilität zu verschaffen. Der Vater einer Schülerin (Max Roßberg) stellt in der Schule das Konzept der E-Mobilität im Lungau vor.

3) Experimente an Modellanlagen
Im Wintersemester 2010 haben die Schülerinnen und Schüler der 7b-Klasse des Gymnasiums Tamsweg kleine Photovoltaikanlagen gebaut und selbstständig mit Digitalmessgeräten Strom- und Spannungsmessungen durchgeführt. Dabei wurden zum Beispiel der Abschattungsgrad und der Beleuchtungswinkel untersucht, weiters die Leistung in Abhängigkeit von der Beleuchtung bestimmt und Parallel- bzw. Serienschaltung von Solarzellen beobachtet. Die Schüler haben die gewonnenen Messdaten protokolliert, ausgewertet und graphisch dargestellt.

Die Messergebnisse wurden am Elternsprechtag (14.Jänner 2011) in Form einer Schautafel präsentiert:

schauwand  messdaten

4) Gleichzeitig wird ein Stromsparkonzept für die Schule erarbeitet. Damit soll nachhaltig der Stromverbrauch der Schule reduziert werden. Erste Ergebnisse dieses Konzepts und der angestrebten Energieeffizienz sind etwa die Zwischenstromschalter in den Informatiksälen. Damit wird der Computer-Standby-Betrieb minimiert. Energiesparend wirkt auch die automatische zeitprogrammierte Abschaltung der Computer in den verschiedenen Fach- und Arbeitsräumen. Ein weiteres Ergebnis dieser Energiesparmaßnahmen ist der Ersatz veralteter Geräte wie Drucker und Kopierer durch ein energiesparenderes multifunktionales Gerät.

Grundlage für die angeführten Maßnahmen waren Stromverbrauchsmessungen im Rahmen des Physik- und Informatikunterrichts.

5) Forschungsarbeit von Christopher Gordon im Rahmen einer Matura - Fachbereichsarbeit in Chemie zum Thema: „Die Grätzel-Zelle. Farbstoff – Solarzelle als Alternative zur Siliziumzelle“.

Christopher Gordon, Schüler der 8.b - Klasse, stellte am 27. Jänner 2011 seine Forschungsergebnisse in einem Workshop den SchülerInnen der Projektträgerklasse vor (Die Arbeit ist in englischer Sprache gehalten). Das Funktionsprinzip von Farbstoffsolarzellen ist der in grünen Pflanzen stattfindenden Photosynthese nachempfunden, bei der ebenfalls mit Hilfe von Farbstoffen Energie erzeugt wird. Im Workshop stellten die SchülerInnen selbst Farbstoffsolarzellen her und testeten dabei unterschiedliche Materialien auf ihre Energieproduktion hin.

6) Exkursion der Projektträgerklasse ins CD-LABOR der Universität Salzburg am 25.02.2011

Univ. Prof. Dr. Herbert Dittrich (Universitätsprofessor für Materialforschung) stellt den SchülerInnen in einem Workshop die Sulfisalze als neues zukunftsträchtiges (und vor allem billigeres) Halbleitermaterial in ihrer Wirkungsweise vor.

7) Einrichtung einer Richtfunkstrecke zur Datenübertragung der Photovoltaikanlage (März 2011)

Im Rahmen des Informatikunterrichts wurde eine Möglichkeit zur Übertragung der Leistungsdaten der Photovolttaikanlage ausgearbeitet und sowohl technisch als auch praktisch umgesetzt. Zuerst wurden im Unterricht die Grundlagen der Signaltechnik besprochen und die technische Umsetzung ausgearbeitet. Mit einem Signalkonverter wird das Datensignal (=COM-Signal) des Wechselrichters in ein LAN-Signal (=Netzwerksignal) umgewandelt und danach über eine WLAN-Brückenschaltung in das Schulgebäude übertragen. Im zentralen Serverraum der Schule wird das Funksignal aufgenommen und wieder über einen Signalkonverter in ein COM-Signal umgewandelt und in den Computer übertragen. Hier wertet eine spezielle Software die Daten aus und stellt sie grafisch am Monitor dar. Das Monitorsignal wird innerhalb der Zwischendecke aus dem Serverraum zu einem großen Monitor im Eingangsbereich geleitet, wo alle grafischen Auswertungen zentral sichtbar sind.
Um die Funktionsweise einer Photovoltaikanlage verständlich darzustellen, wurde ebenfalls das Layout einer großen Schautafel erarbeitet und bereits inhaltliche Bereiche ausgearbeitet.

8) Bau der Fotovoltaikanlage am 1. Juni 2011

Unter Anleitung von Ing. Feuchter wurde am 1. Juni 2011 die Fotovoltailanlage am Dach des Gerätehäuschens montiert und die Anlage soweit fertiggestallt, dass ab sofort eine Aufladung der Batterien erfolgen kann. An einem weiteren Montagetag wurden die Anzeigetafel mit Laufschrift sowie die Steckerleiste für die Stromtankstelle montiert.

9) Eröffnung der Anlage am 21. Juni 2011 um 12:00 Uhr Mittag!

   
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