„Wohlfühlmöbel“ als innenarchitektonische Gestaltungselemente  unserer schulischen Lernumgebung 

  

Projektziel:

Im Zuge der Erarbeitung eines innenarchitektonischen Konzepts für den Aufenthaltsbereich im Hausinneren und auf der Terrasse der Schule sollen die Schüler/innen einerseits ein produktorientiertes Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung miterleben, und andererseits Einblicke in die Berufsfelder jener Arbeitsgebiete erhalten, die bei der Umsetzung des Vorhabens eingebunden werden müssen. Sie sollen Einblicke in die Materialkunde bekommen und darüber reflektieren lernen. Rund 30 Schüler/innen der Trägerklasse sollen in Form von Vorträgen, Betriebsbesichtigungen, Workshops und Unterrichtseinheiten die Entwicklung von innenarchitektonischen Möbelelementen selbst erarbeiten. Sie sollen sich für das Bedeutungsfeld „nachhaltige Architektur“ sensibilisieren.
Sie sollen, ausgehend von ergonomischen und medizinisch- orthopädischen Inputs, selbstständig Möbelelemente entwickeln und mit Hilfe externer Expert/innen ihre Ergebnisse auf finanzielle, statische und ästhetische Umsetzbarkeit evaluieren. Danach fällt ihnen die Entscheidungskompetenz für zwei Prototypen und die dafür benötigten Baustoffe zu. Dafür sollen sie sich in einem Workshop mit den verschiedenen Baustoffen auseinandersetzen. In Form von Betriebsbesichtigungen sollen sie an der Fertigung durch die beauftragten Firmen Anteil haben und Einblicke in den industriellen bzw. handwerklichen Arbeitsprozess gewinnen.

Projektschritte:

PHASE 1: Von der Idee zum Tonmodell

Startveranstaltung mit der gesamten Projektgruppe (16. Oktober)
Vortrag und Workshop mit der Architektin zum Thema „nachhaltige Architektur“ (bis Ende Oktober); 5 LE Ergonomische und medizinische Überlegungen über Wohlfühlmöbel im Wahlpflichtfach Sport und Bewegung unter Hinzuziehung eines/einer Orthopäden/in (bis Mitte November 08) – 2 LE

Powerpoint-Präsentation

Umsetzung der Ideen (Zeichnungen, Tonmodelle, Computerumsetzung) durch Prof. Erich Arlhofer (BE) und
Prof. Dietmar Kollmann (InfW) (bis Ende 1. Semester, d.h. 2. Februarwoche 09) – 25 LE
Einführung in die Materialkunde: Vor- und Nachteile von Holz, Kunststoff und Metall für die Erzeugung von innenarchitektonischen Elementen (u.a. im Hinblick auf „nachhaltige“ Innenarchitektur); Überprüfung der Umsetzbarkeit im Hinblick auf die Kosten; Materialauswahl für die Prototypen.

Projektdokumentation

            

PHASE 2: Vom Tonmodell zum Prototypen

Beauftragung von ausführenden Firmen (bis Mitte April 09) – 10 LE
Betriebsbesichtigung in den ausführenden Betrieben; Mitverfolgung der Fertigung (Mai 09) – 5 LE
Präsentation der fertigen Prototypen (in Übereinstimmung mit Projektpartner/innen; Ende Juni 09) – 5 LE

 

   
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