Mit Hilfe einer Powerpoint - Präsentation werden erste Einblicke in die Welt des Designs gewonnen. Ausgehend vom riesigen Feld des Produktdesigns wird der Fokus auf Möbeldesign gelegt. Aus diesem Bereich werden einige Beispiele ausgewählt und genauer besprochen.

     

Nach der Begrüßung sind Gruppen gebildet worden. Danach wurden Bücher aus Architektur und Design als Inspirationsquelle genutzt, um so eigene Ideen zu entwickeln. Jede Gruppe filterte drei Ideen heraus und skizzierte diese. Anschließend wurden alle begutachtet und besprochen. Die Ideen der anderen Gruppen wurden notiert, um so für die nächsten Einfälle inspiriert zu werden. Abschließend wurde der Designprozess besprochen, um festzustellen, wie weit der Weg von der Produktidee bis zum Prototypen ist. Tatkräftig unterstützt wurden die Gruppen von Dipl. Ing. Monika Herranhof.

Nach kurzer anfänglicher Einleitung versuchen die Gruppen Proportionen und Abmessungen für ihre Möbelstücke grob festzulegen. Als Hilfe dienen ihnen Schulsessel und Tische, die abgemessen werden, um die ideale Höhe, Länge und Breite festzulegen. Draht und Ton wird zur Verfügung gestellt, um die Konzepte plastisch darzustellen. Dies stellt sich als nützlich heraus, da in dieser Phase noch keine endgültige Form besteht und so verändert und verbessert werden kann.
Als Ergänzung zur praktischen Arbeit beschäftigen sich die Schüler und Schülerinnen der 6b mit einem Text über den Zusammenhang von Handwerk, Industrialisierung und Design. Sie beantworten Fragen zum Text und kommen so dem Ursprung des Berufs Designer auf die Spur.
Zu Stundenbeginn wird eine Wiederholung über das Thema „Industrialisierung und Design“ durchgeführt. Anschließend wird an den Tonmodellen und Skizzen weitergearbeitet. Ziel dabei ist es, die Entwürfe weiter zu konkretisieren. Den Abschluss der Einheit bildet ein Gespräch über die derzeitige Arbeitssituation und Arbeitsstimmung in den Gruppen.

Am Ende der Entwurfsphase soll jede Gruppe ein Werbeplakat anfertigen. Als Vorbereitung dafür lernen die SchülerInnen das Programm „Photoshop“ kennen. Die Schüler und Schülerinnen erwerben grundlegendes Wissen über das Programm und lernen die wichtigsten Funktionen kennen.

 

Workshop mit Dipl. Ing. Monika Herranhof – Endphase Entwurf

Nach einem kurzen Überblick über die anstehenden Arbeitsschritte beginnen die Gruppen zu arbeiten. Als erstes werden Farbe (Farbkarten) und Material festgelegt. Beim Material steht die Frage im Vordergrund, ob die geplante Form im gewünschten Werkstoff überhaupt herzustellen ist. Mit Hilfe von Fachliteratur (Ernst Neufert: Bauentwurfslehre) bzw. Normmaßen werden die Ausmaße des „Wohlfühlmöbels“ genau definiert. Zum Abschluss wird das Möbel in Auf-, Grund- und Seitenriss dargestellt und mit genauen Maßen versehen.Frau Dipl. Ing. Herranhof steht bei allen Problemen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Workshop mit CAD-Programm Cinema 4D

Am 3. und 11. März lernen die SchülerInnen das CAD (computer aided design)- Programm Cinema4D kennen. Die sehr einfach zu bedienende Software Maxon Cinema 4D ermöglicht es den SchülerInnen ihre Ideen und Entwürfe in eine fotorealistische, 3-dimensionale Form zu verwandeln. In der Entwicklungsphase können die SchülerInnen Änderungen und Anpassungen an ihren Entwürfen rasch und absolut detailgetreu realisieren.
Die SchülerInnen erlernen die Grundfunktionen des Programms und wenden die Kenntnisse gleich bei an. In der zweiten Einheit wird das Wissen über das Programm noch erweitert. Anschließend arbeiten die SchülerInnen an der Darstellung ihres Wohlfühlmöbels.

Beim Workshop am 18.3. wird das Werbeplakat für das fertig ausgearbeitete Sitzmöbel entworfen. Nach einer Analyse von "Konkurrenzprodukten“ und deren Präsentation im Internet, schreiten die SchülerInnen an die Arbeit. Modelle werden fotografiert, Skizzen gescannt, die 3D - Grafiken gerendert, ein kurzer Text zum Möbel verfasst,...
Diese Elemente werden schließlich mit Hilfe des bereits erworbenen Wissens zu einem Plakat zusammen gestellt Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

 

Das Ergebnis des Votings der SchülerInnen:

Klasse
DONUT
Tinqulli 3t
GroovyCup
La Chilla
Pactris
Relax-Oase
 1A
19
0
0
1
0
0
 1B
6
0
0
8
2
6
 1C
3
6
0
0
2
9
 2A
10
1
0
4
0
2
 2B
6
1
0
10
3
1
 3A
9
0
0
0
8
3
 3B
10
4
0
10
0
0
 3C
2
0
0
21
0
1
 4A
5
0
0
17
1
0
 4B
9
1
0
6
0
0
 
 
 
 
 
 
 
 5A
16
0
2
0
5
0
 5B
8
0
0
1
9
0
 6A
8
0
2
9
1
0
 6B
 
 
 
 
 
 
 7A
10
0
3
0
1
0
 7B
4
0
1
7
1
0
 7AB Musik
9
1
1
1
1
0
 Summe
134
14
9
95
34
22

Am 17.April wurde die praktische Umsetzbarkeit einiger Objekte besprochen.
Dafür besuchte Rupert Pagitsch - Geschäftsleiter der ausführenden Firma Pagitsch - den Unterricht.
Die Gruppen stellten ihr Projekt vor und erklärten dem Gast ihre Ideen. In einem Dialog mit den Schülern und Schülerinnen erläuterte Rupert Pagitsch wie die einzelnen Objekte angefertigt werden können, welche Materialien sinnvoll sind, wie lange die Anfertigung ca. dauern wird und welche Informationen und Pläne dafür notwendig sind.

 

Der Modellbau:

Die Siegergruppe traf sich wöchentlich mit Frau Dipl.Ing. Herranhof. Dabei wurden anstehende Probleme besprochen und über wichtige Entscheidungen diskutiert. Mit jeder Entscheidung wurde das Projekt konkreter – es entstanden aber auch wieder neue Fragen und Probleme, die gelöst werden mussten. Schrittweise näherte man sich dem Ende der Planung. Es wurde über Holzarten, Materialstärken, Oberflächenbeschaffenheiten,... diskutiert und entschieden.
Es wurde versucht, noch neue Anregungen und Ideen einzubauen.
Dieses Arbeitsmodell ist schon sehr nahe dem geplanten Prototypen. Es besteht aus ca. 70 Lamellen und erlaubt aus bestimmten Winkeln Einblicke ins Innere. Trotz der scheinbar starken Transparenz der Oberfläche ist man im Inneren des Donuts gut von der Außenwelt abgeschirmt.

 

Der Bau des Prototypen D.O.N.U.T.

In den Hallen der Firma Pagitsch wurde der Prototyp von den Schülern der Projektgruppe gefertigt.  Es bedurfte sehr vieler Arbeitsstunden, um diesen Prototypen zu fertigen:

 

Der fertige Prototyp D.O.N.U.T.

Das Bundesgymnasium Tamsweg ist neben vier weiteren Lungauer Bildungseinrichtungen (Kindergarten und Hauptschule Mariapfarr, Volksschule Tamsweg, Polytechnische Schule Tamsweg) auch in der zweiten Staffel aktiver Projektteilnehmer beim Projekt „Innovatives Energiemanagement“ im Rahmen von Generation – Innovation der Pilotregion Lungau. Das Gymnasium Tamsweg befasst sich  speziell mit der Energie aus der Sonne und stellt bei diesem Projekt die saubere Mobilität mit Sonnenenergie in den Mittelpunkt.
Unter dem Titel „Durchstarten mit der Sonne“ setzen die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen zahlreiche Aktivitäten, welche nachhaltig junge Menschen zum Energiesparen und zu einer umweltfreundlichen Mobilität motivieren sollen.

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projekt solaranlage bg tamsweg

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1) Als Vorbereitung erhielten die Schülerinnen und Schüler bereits im Sommersemester 2010 im Rahmen eines Workshops mit Ing. Robert Feuchter einen Einblick in den aktuellen Stand der Solar- und Fotovoltaiktechnik.

2) Am „Tag der Sonne“ in Tamsweg haben Schülerinnen und Schüler Informationen über E-Mopeds und E-Autos erhalten und durften diese anschließend selbst testen, um sich einen Eindruck von der E-Mobilität zu verschaffen. Der Vater einer Schülerin (Max Roßberg) stellt in der Schule das Konzept der E-Mobilität im Lungau vor.

1) Als Vorbereitung erhielten die Schülerinnen und Schüler bereits im Sommersemester 2010 im Rahmen eines Workshops mit Ing. Robert Feuchter einen Einblick in den aktuellen Stand der Solar- und Fotovoltaiktechnik.

2) Am „Tag der Sonne“ in Tamsweg haben Schülerinnen und Schüler Informationen über E-Mopeds und E-Autos erhalten und durften diese anschließend selbst testen, um sich einen Eindruck von der E-Mobilität zu verschaffen. Der Vater einer Schülerin (Max Roßberg) stellt in der Schule das Konzept der E-Mobilität im Lungau vor.

3) Experimente an Modellanlagen
Im Wintersemester 2010 haben die Schülerinnen und Schüler der 7b-Klasse des Gymnasiums Tamsweg kleine Photovoltaikanlagen gebaut und selbstständig mit Digitalmessgeräten Strom- und Spannungsmessungen durchgeführt. Dabei wurden zum Beispiel der Abschattungsgrad und der Beleuchtungswinkel untersucht, weiters die Leistung in Abhängigkeit von der Beleuchtung bestimmt und Parallel- bzw. Serienschaltung von Solarzellen beobachtet. Die Schüler haben die gewonnenen Messdaten protokolliert, ausgewertet und graphisch dargestellt.

Die Messergebnisse wurden am Elternsprechtag (14.Jänner 2011) in Form einer Schautafel präsentiert:

schauwand  messdaten

4) Gleichzeitig wird ein Stromsparkonzept für die Schule erarbeitet. Damit soll nachhaltig der Stromverbrauch der Schule reduziert werden. Erste Ergebnisse dieses Konzepts und der angestrebten Energieeffizienz sind etwa die Zwischenstromschalter in den Informatiksälen. Damit wird der Computer-Standby-Betrieb minimiert. Energiesparend wirkt auch die automatische zeitprogrammierte Abschaltung der Computer in den verschiedenen Fach- und Arbeitsräumen. Ein weiteres Ergebnis dieser Energiesparmaßnahmen ist der Ersatz veralteter Geräte wie Drucker und Kopierer durch ein energiesparenderes multifunktionales Gerät.

Grundlage für die angeführten Maßnahmen waren Stromverbrauchsmessungen im Rahmen des Physik- und Informatikunterrichts.

5) Forschungsarbeit von Christopher Gordon im Rahmen einer Matura - Fachbereichsarbeit in Chemie zum Thema: „Die Grätzel-Zelle. Farbstoff – Solarzelle als Alternative zur Siliziumzelle“.

Christopher Gordon, Schüler der 8.b - Klasse, stellte am 27. Jänner 2011 seine Forschungsergebnisse in einem Workshop den SchülerInnen der Projektträgerklasse vor (Die Arbeit ist in englischer Sprache gehalten). Das Funktionsprinzip von Farbstoffsolarzellen ist der in grünen Pflanzen stattfindenden Photosynthese nachempfunden, bei der ebenfalls mit Hilfe von Farbstoffen Energie erzeugt wird. Im Workshop stellten die SchülerInnen selbst Farbstoffsolarzellen her und testeten dabei unterschiedliche Materialien auf ihre Energieproduktion hin.

6) Exkursion der Projektträgerklasse ins CD-LABOR der Universität Salzburg am 25.02.2011

Univ. Prof. Dr. Herbert Dittrich (Universitätsprofessor für Materialforschung) stellt den SchülerInnen in einem Workshop die Sulfisalze als neues zukunftsträchtiges (und vor allem billigeres) Halbleitermaterial in ihrer Wirkungsweise vor.

7) Einrichtung einer Richtfunkstrecke zur Datenübertragung der Photovoltaikanlage (März 2011)

Im Rahmen des Informatikunterrichts wurde eine Möglichkeit zur Übertragung der Leistungsdaten der Photovolttaikanlage ausgearbeitet und sowohl technisch als auch praktisch umgesetzt. Zuerst wurden im Unterricht die Grundlagen der Signaltechnik besprochen und die technische Umsetzung ausgearbeitet. Mit einem Signalkonverter wird das Datensignal (=COM-Signal) des Wechselrichters in ein LAN-Signal (=Netzwerksignal) umgewandelt und danach über eine WLAN-Brückenschaltung in das Schulgebäude übertragen. Im zentralen Serverraum der Schule wird das Funksignal aufgenommen und wieder über einen Signalkonverter in ein COM-Signal umgewandelt und in den Computer übertragen. Hier wertet eine spezielle Software die Daten aus und stellt sie grafisch am Monitor dar. Das Monitorsignal wird innerhalb der Zwischendecke aus dem Serverraum zu einem großen Monitor im Eingangsbereich geleitet, wo alle grafischen Auswertungen zentral sichtbar sind.
Um die Funktionsweise einer Photovoltaikanlage verständlich darzustellen, wurde ebenfalls das Layout einer großen Schautafel erarbeitet und bereits inhaltliche Bereiche ausgearbeitet.

8) Bau der Fotovoltaikanlage am 1. Juni 2011

Unter Anleitung von Ing. Feuchter wurde am 1. Juni 2011 die Fotovoltailanlage am Dach des Gerätehäuschens montiert und die Anlage soweit fertiggestallt, dass ab sofort eine Aufladung der Batterien erfolgen kann. An einem weiteren Montagetag wurden die Anzeigetafel mit Laufschrift sowie die Steckerleiste für die Stromtankstelle montiert.

9) Eröffnung der Anlage am 21. Juni 2011 um 12:00 Uhr Mittag!

„Wohlfühlmöbel“ als innenarchitektonische Gestaltungselemente  unserer schulischen Lernumgebung 

  

Projektziel:

Im Zuge der Erarbeitung eines innenarchitektonischen Konzepts für den Aufenthaltsbereich im Hausinneren und auf der Terrasse der Schule sollen die Schüler/innen einerseits ein produktorientiertes Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung miterleben, und andererseits Einblicke in die Berufsfelder jener Arbeitsgebiete erhalten, die bei der Umsetzung des Vorhabens eingebunden werden müssen. Sie sollen Einblicke in die Materialkunde bekommen und darüber reflektieren lernen. Rund 30 Schüler/innen der Trägerklasse sollen in Form von Vorträgen, Betriebsbesichtigungen, Workshops und Unterrichtseinheiten die Entwicklung von innenarchitektonischen Möbelelementen selbst erarbeiten. Sie sollen sich für das Bedeutungsfeld „nachhaltige Architektur“ sensibilisieren.
Sie sollen, ausgehend von ergonomischen und medizinisch- orthopädischen Inputs, selbstständig Möbelelemente entwickeln und mit Hilfe externer Expert/innen ihre Ergebnisse auf finanzielle, statische und ästhetische Umsetzbarkeit evaluieren. Danach fällt ihnen die Entscheidungskompetenz für zwei Prototypen und die dafür benötigten Baustoffe zu. Dafür sollen sie sich in einem Workshop mit den verschiedenen Baustoffen auseinandersetzen. In Form von Betriebsbesichtigungen sollen sie an der Fertigung durch die beauftragten Firmen Anteil haben und Einblicke in den industriellen bzw. handwerklichen Arbeitsprozess gewinnen.

Projektschritte:

PHASE 1: Von der Idee zum Tonmodell

Startveranstaltung mit der gesamten Projektgruppe (16. Oktober)
Vortrag und Workshop mit der Architektin zum Thema „nachhaltige Architektur“ (bis Ende Oktober); 5 LE Ergonomische und medizinische Überlegungen über Wohlfühlmöbel im Wahlpflichtfach Sport und Bewegung unter Hinzuziehung eines/einer Orthopäden/in (bis Mitte November 08) – 2 LE

Powerpoint-Präsentation

Umsetzung der Ideen (Zeichnungen, Tonmodelle, Computerumsetzung) durch Prof. Erich Arlhofer (BE) und
Prof. Dietmar Kollmann (InfW) (bis Ende 1. Semester, d.h. 2. Februarwoche 09) – 25 LE
Einführung in die Materialkunde: Vor- und Nachteile von Holz, Kunststoff und Metall für die Erzeugung von innenarchitektonischen Elementen (u.a. im Hinblick auf „nachhaltige“ Innenarchitektur); Überprüfung der Umsetzbarkeit im Hinblick auf die Kosten; Materialauswahl für die Prototypen.

Projektdokumentation

            

PHASE 2: Vom Tonmodell zum Prototypen

Beauftragung von ausführenden Firmen (bis Mitte April 09) – 10 LE
Betriebsbesichtigung in den ausführenden Betrieben; Mitverfolgung der Fertigung (Mai 09) – 5 LE
Präsentation der fertigen Prototypen (in Übereinstimmung mit Projektpartner/innen; Ende Juni 09) – 5 LE

 

   
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