Schulische Maßnahmen für Lockdown Nov./Dez. 2021

Nach zwei Tagen unterschiedlicher Pressemeldungen zur schulischen Situation im kommenden Lockdown darf ich Ihnen jene Inhalte weiterleiten, die für uns als Bundesschule von Belang sind, und ich möchte Ihnen mitteilen, wie wir damit umgehen. Ich orientiere mich in der Vorgehensweise an den Gesprächen, die ich mit anderen AHS-Direktorenvertretern geführt habe, um hier auch eine größtmögliche Einheitlichkeit zu gewährleisten.

Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick laut Schreiben des Ministeriums: 

  • Als Kernbotschaft der Pressekonferenzen und -aussendungen sehen wir den Satz: „Die Schule bleibt offen.“
    Daher findet auch der Unterricht in der Schule nach Stundenplan statt.
  • Aber: Für Eltern und Erziehungsberechtigte wird die Möglichkeit geschaffen, ihre Kinder ohne Attest zu Hause zu lassen. Eine Entschuldigung der Eltern reicht aus, es ist kein ärztliches Attest erforderlich. Auch dazu stehen wir als Schule.
  • Schülerinnen und Schüler, die aufgrund des Wunsches der Eltern der Schule fernbleiben, können sich über die Stoffgebiete bei den zuständigen Lehrpersonen informieren. Es findet kein flächendeckendes Distance Learning statt, da der Unterricht grundsätzlich in Präsenz gehalten wird. Inhalte und im Unterricht erarbeitete Aufgabenstellungen werden über Moodle oder in Echtzeit über Klassengruppen zugänglich gemacht.
  • Falls die technischen Voraussetzungen oder die pädagogische Machbarkeit gegeben sind, können die Schülerinnen und Schüler eigeninitiativ am Unterricht virtuell teilnehmen. Eine Verpflichtung dazu besteht jedoch nicht.
  • Solange wir im Präsenzunterricht bleiben, werden wir die Schularbeiten, die gut vorbereitet sind, im Interesse der SchülerInnen auch durchführen, vor allem jene in der kommenden Woche. Sollte in Klassen eine größere Anzahl von SchülerInnen fehlen, wird die Sinnhaftigkeit der Durchführung natürlich überprüft und im Sinne der ministeriellen Empfehlung, Schularbeiten und Tests zu vermeiden, gehandelt.
    Eine Verschiebung aller Schularbeiten in die Zeit nach Weihnachten würde zusätzlichen Stress für die SchülerInnen bedeuten. Das bedeutet aber nicht, dass SchülerInnen, die zu Hause bleiben wollen, dafür in die Schule kommen müssen. Es gibt ja auch noch weitere Schularbeiten bzw. andere Formen der Leistungsfeststellung. Keinesfalls wollen wir mit dieser Regelung den harten Lockdown unterminieren. Es ist uns aber wichtig, dass der Weg, den wir aufgrund des ministeriellen Schreibens einschlagen, auch ein seriöses Unterrichtsgeschehen sicherstellt.

 

Regelungen MNS/FFP-2-Masken für Schülerinnen und Schüler/Lehrer/innen/Verwaltungspersonal

  • Maskenpflicht in allen Schulstufen im gesamten Schulgebäude inkl. den Klassen- und Gruppenräumen.
  • Primarstufe und Sekundarstufe 1: zumindest MNS
  • Sekundarstufe 2 (inkl. PTS): FFP2-Maske
  • Entsprechende Maskenpausen sind für alle Schülerinnen und Schüler einzuplanen.

Die Testung aller ungeimpften und geimpften Schüler und Schülerinnen bleibt aufrecht.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium gelten einheitliche Quarantäneregeln: Sobald ein Indexfall in der Klasse auftritt, hat die Schulleitung für die Klasse an den folgenden 5 Schultagen zusätzlich einen von der Schule zur Verfügung gestellten Antigentest anzuordnen.

Ich wünsche uns allen eine baldige Normalisierung der Situation. Einstweilen können wir nur die Dinge abwarten, die auf uns zukommen, und das bestmögliche daraus machen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Heitzmann

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