rk bundessieger 

Beim 16. Bundesbewerb für Erste Hilfe des Österreichischen Jugendrotkreuzes belegte das Bundesland Salzburg mit dem Team des Bundesgymnasiums  Tamsweg zum ersten Mal den ersten Platz.

 

30 Teams aus Schulen aus allen Bundesländern – 150 Jugendliche - waren beim  16. Bundesbewerb für Erste Hilfe des Jugendrotkreuzes am 2. und 3. Juni 2015 am Maltschacher See in Kärnten vertreten.

Nach zwei ersten Plätzen in der Kategorie Gold bei den Landesbewerben für Erste Hilfe 2013 und 2014 holten sich Simon Scharfetter, Julia Santner, Veronika Gruber, Christoph Santner und David Taferner beim Bundesbewerb 2015 auf professionelle Weise den Sieg. Das Team wurde beim Jugendrotkreuz Tamsweg ausgebildet. Der inhaltliche Schwerpunkt des Gold-Bewerbs ist die komplette Erste Hilfe. Das Bundesland Salzburg belegte somit zum ersten Mal den ersten Platz beim Bundesbewerb für Erste Hilfe.

Fünf Praxisstationen, bei denen praktische Erste Hilfe in realistischen Unfallstationen geleistet werden musste, und fünf Theoriestationen waren zu absolvieren. Dabei bewies das Team des Bundesgymnasiums Tamsweg nicht nur ausgezeichnete Kenntnisse in der Ersten Hilfe, sondern zeigte auch Teamgeist und vorbildliche Zusammenarbeit.

Bei jeder Praxisstation verschaffte sich der Teamleiter, Simon Scharfetter, den Überblick und teilte die Teammitglieder den Verletzten zu. Während des gesamten Einsatzes kommunizierte das Team miteinander und erklärte die Basismaßnahmen.

Menschen zu helfen und Leben retten zu können, sind für die fünf Besten des Bundesbewerbs für Erste Hilfe 2015 wichtige Prinzipien. Sie werden ihre Ausbildung beim Roten Kreuz fortsetzen.

Wir gratulieren unseren SchülerInnen zur Absolvierung der Raiffeisen Salzburg Finanzakademie!

Finanz Akademie 2015 98

information Fotos/Informationen von der Finanzakademie im Schuljahr 2014/15

 

Einen superguten Tag erlebten alle drei vierten Klassen bei einem Theaterbesuch im Next Liberty in Graz, dem Theater für junges Publikum, wo sie „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ nach einem Roman von Mark Haddons sahen. Anschließend ging es weiter nach Riegersburg in die Schokoladenmanufaktur Zotter, dort können die Besucher die süßen Seiten des Lebens in Form einer riesigen Auswahl an Schokoladen genießen.

grazliberty 

„Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“

Im Garten liegt ein toter Hund, in dem eine Mistgabel steckt – so beginnt Christopher Boones Geschichte. Christopher ist fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Er kennt alle Länder und deren Hauptstädte sowie sämtliche Primzahlen bis 7507. Er mag Puzzles, Sherlock Holmes und die Einsamkeit des Weltalls, kann nichts Gelbes essen, aber liebt die Farbe Rot, sodass ein Tag, an dem der Schulbus an fünf hintereinander geparkten roten Autos vorbeifährt, ein superguter Tag ist. Unordnung, Überraschungen und fremde Menschen versetzen ihn in Panik, denn Christopher leidet am Asperger-Syndrom, einer leichten Form von Autismus. Das heißt u. a., dass er komplizierte menschliche Gefühle und Stimmungen nicht immer deuten kann, aber in Mathematik und allem, was mit Logik zu tun hat, nahezu genial ist – deshalb findet er auch recht bald heraus, dass der sonderbare Hundemord ziemlich viel mit seiner eigenen Familie und damit zu tun hat, dass er seit zwei Jahren allein mit seinem Vater lebt, obwohl ihm seine (tote?!) Mutter unzählige Briefe aus London schreibt, die aber nie bei ihm angekommen sind. Also bricht Christopher an einem superguten Tag aus seiner geschützten Welt auf, um das von den Erwachsenen verursachte Chaos wieder ein wenig in Ordnung zu bringen.

Schlussendlich macht Christopher eine Abschlussprüfung in Mathe und sieht positiv in die Zukunft. Trotz aller Schwierigkeiten und Rätsel scheint er sein Leben in den Griff zu bekommen.

zotter

Auf der Schokoladentour in der Schokoladenmanufaktur Zotter lautete das Motto: von der Bohne zur Schokolade. Von der Röstung über Feinzwalzen bis hin zum Conchieren lernt der Besucher alle. Produktionsschritte der Schokoladenerzeugung kennen und kann die Entstehung von Schokolade auch sinnlich miterleben und Zwischenprodukte kosten. (In einer Conchiermaschine wird die Kakaomasse nach der Zugabe von Kakaobutter, Zucker und Milchpulver gerührt. Dadurch entsteht der schmelzende Charakter des Endprodukts.)

Die Rohschokolade, die am ersten Schokobrunnen sprudelt, lässt erahnen, wie bitter die aus gerösteten Schokoladenbohnen hergestellte Trinkschokolade der Maya schmeckt.

Erst durch das Conchieren entsteht eine Schokolade, die unserem Geschmack entspricht. Bei Zotter werden 365 Schokoladensorten, Trinkschokolade, Nougat, Pralinen und vieles mehr in Bio- und Fairtraidequalität hergestellt. Die Verkostung dieser kreativen Vielfalt kann, wenn sie mit Maß und Ziel erfolgt, ein wahrer Genuss sein.

photos Weitere Fotos

Spaßig war der Faschingswettbewerb. Viele begeisterte Kostümierte versuchten einen Platz in den Top-10 der besten Kostüme zu ergattern. Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme und wünschen euch noch eine schöne Faschingszeit!

Eure Schülervertretung

Nach einjähriger Pause war es wieder so weit: Die Museumsjugend Lungau organisierte für die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse Volksschule einen Museumsworkshop im Gymnasium Tamsweg. In sechs Stationen wurden die Kinder in die Welt des Museumswesens und der Alltagsgeschichte eingeführt.

So gestalteten sie Muster für römische Terra Sigillata - Schüsseln, versuchten auf Schreibtafeln mit Griffeln ihren Namen in Kurrentschrift zu schreiben oder webten auf "Bändergstialn" ihr erstes Trachtenhalsband. Bei einer Station probierten die Kinder die Funktionsweise einer Camera Obscura aus und ..., wie ihre Ururgroßeltern mit einem Stereoskop die ersten 3D-Bilder bestaunen konnten. Danach verglichen sie eine Ortsansicht von Tamsweg aus den 1870/80er Jahren mit einem Foto in der selben Perspektive aus dem Jahr 2005. Was hatte sich in dieser Zeit verändert? Was ist gleich geblieben? Fragen bildeten auch den abschließenden Teil des Workshops - beim Lungauer Museumsquiz. Dabei ging es darum merkwürde Exponate aus den Museen in den Bezirken Tamsweg und Murau zu erkennen und bei einer richtigen Antwort um ein Feld zum nächsten Museum weiter zu kommen. Nach rund zwei Stunden hatten die rund 40 Kinder alle Stationen bewältigt. Vielleicht findet sich der eine oder die andere im nächsten Jahr selbst bei der Museumsjugend wieder ...

   
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