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Von einem herausragenden Niveau war der 66. Jugendredewettbewerb 2018, der vom 16. – 18. April in Hallein und Salzburg stattfand, gekennzeichnet. Über 160 SchülerInnen traten zu einem besonderen Wettstreit an. Wer hält die beste Rede? Wer überzeugt die Jury mit Argumenten? Wer bietet die kreativste Präsentation?  Überragend war wieder einmal das BG Tamsweg: Die zehn SchülerInnen punkteten in allen Kategorien und holten fünf von neun möglichen „Stockerlplätzen“ in den Lungau.

In der klassischen Rede waren über 60 RednerInnen am Start. Mit ihrer Rede zum Thema „Sklaverei“ beeindruckte Siri Sampl aus der 6. Klasse Jury und Publikum – 2. Platz. Auch der dritte Platz ging mit Christina Ofner aus der 5. Klasse an das BG Tamsweg. Engagiert plädierte  sie in ihrer Rede für Engagement und politisches Interesse der Jugend.

Seine Spontanität, Schlagfertigkeit und Redegewandtheit bewies der Maturant Andreas Moser in der Kategorie „Spontanrede“. Mit der Rede „Identität und Herkunft in einer globalisierten Welt“ siegte Andreas und wurde dafür nicht nur mit einem 400 € - Gutschein belohnt: Er darf das Bundesland Salzburg auch beim Bundesfinale in Kärnten vertreten. Siri Sampl holte sich auch in der Spontanrede den zweiten Platz, sie sprach zum Thema „Kinder und Familie“. Die beiden ersten Plätze in der Spontanrede sind umso beachtlicher, da in dieser Kategorie über 70 RednerInnen teilnahmen.

Wie man Ideen kreativ, kritisch, nachdenklich oder witzig umsetzen kann, wurde im „Neuen Sprachrohr“ demonstriert. In ihrem sehr poetischen Poetry Slam setzte sich Julia Kocher aus der 6. Klasse mit Vorurteilen auseinander und gewann den dritten Platz.

Das hervorragende Gesamtbild der Tamsweger GymnasiastInnen komplettierte der Absolvent Georg Santner (Maturajahrgang 2017). Georg erlangte im „Bewerb der Sieger“ – hier treten nur ehemalige Redewettbewerbssieger an –  den zweiten Platz.

Die Tamsweger GymnasiastInnen wurden von Mag. Ulrike Schneeberger gecoacht und begleitet. Ulrike Schneeberger unterrichtet auch das Fach KUP  – „Kommunikation und Präsentation“ – , in dem die jungen RednerInnen Spaß am Reden finden und selbstbewusstes Auftreten lernen.

 

Videos vom Redewettbewerb (YouTube):

 

Spontanrede
(Thema wird gezogen - nur 5 Minuten Vorbereitungszeit)

Julia Kocher

Andreas Moser

Christina Ofner

Marlene Hebenstreit

Sophia Siebenhofer

   
Neues Sprachrohr

Julia Kocher

Siri Sampl

Marlene Hebenstreit

Sophia Url

   
Klassische Rede

Julia Kocher

Siri Sampl

Anneliese Moser

Sophia Siebenhofer

Anna Lohfeyer

Marlene Hebenstreit

Christina Ofner

     
Bewerb der Sieger: Georg Santner  
     
Siegerehrung Video  

 

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Am Donnerstag, dem 22.2.2018, fand am Institut für Klassische Philologie der Universität Salzburg der Übersetzungswettbewerb der „ Lateinolympiade“ statt. Es nahmen bei den Kurzlateinern Bettina Aigner (7A) und Barbara Esterbauer (7A) und bei den Langlateinern Joseph Dorfer (7A), David Taferner (7A), Clara Gappmaier (7B) und Julia Pfarrkirchner (7B) teil.

Dieses Jahr standen lateinische Lebensbeschreibungen auf dem Programm. Zu übersetzen waren für die Kurzlateiner eine Textpassage aus der Biographie des Astronomen Johannes Müller und für die Langlateiner ein Ausschnitt aus der Vita des T. Pomponius  Atticus von Cornelius Nepos.

Alle Teilnehmer zeigten bei der Bewältigung der recht anspruchsvollen Texte gute Leistungen. Ein Ergebnis ist jedoch besonders hervorzuheben: Barbara Esterbauer erreichte in ihrer Kategorie den ausgezeichneten zweiten Platz und darf das BG Tamsweg beim Bundeswettbewerb in Leibnitz vom 3.-6. April 2018 vertreten.

Wir sind stolz auf unsere Teilnehmer und gratulieren Barbara ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

 

 

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Heuer hatten wir, die ehemalige 3A, 3B und 3C, eine „English Week“ mit dem ABCi Team. Sie begann am 4. September und endete am 8. September. Das bedeutete: Fünf Tage Vorbereitung auf das nächste Schuljahr. Es war eine unvergessliche Woche, in der wir uns spielerisch und mit viel Spaß mit der englischen Sprache beschäftigten.Am ersten Tag wurden wir in zwei Teams eingeteilt und gestalteten gemeinsam eine eigene Flagge. Bei den Spielen während der Woche blieben wir in diesen Teams und traten gegen die anderen Gruppen an. Das machte mir sehr viel Spaß, auch wenn meine zwei besten Freunde im gegnerischen Team waren. Bei jeder Disziplin erhielten wir Punkte, welche am Freitag zusammengezählt wurden.

Das Team mit den meisten Punkten gewann den Wettkampf. Leider war das nicht mein Team.Wir lernten viel über andere Kulturen, Länder, Einwohner und Ureinwohner wie den Maori in Neuseeland und den Aborigines in Australien. Wir bekamen auch Informationen zu Australien, Neuseeland, Großbritannien und Kapstadt. Mein Lehrer, Jon, kommt aus Neuseeland und ist vor drei Jahren nach Europa bzw. Österreich gezogen.Am meisten Spaß machte es mir, die Sportarten England zu erlernen wie zum Beispiel Rugby und Cricket, aber auch American Football und Baseball. Mir persönlich hat American Football am besten gefallen, den meisten Schülern jedoch gefiel Baseball, und so spielten wir es als Abschlussspiel am Freitag.

Was ich auch sehr cool fand, war es, das englische Theater aufzuführen. Wir hatten nicht viel Zeit und so mussten wir uns schnell etwas einfallen lassen. Auf jeden Fall schienen unseren Eltern die Auftritte gefallen zu haben.Diese Woche war für mich sicher sehr wichtig, da meine Englischkenntnisse gefördert wurden und so das Schuljahr eingeläutet wurde. Dazu nahm es mir die Angst, zum Beispiel im Englischunterricht auch wirklich Englisch zu sprechen. Da man eine Woche lang nur Englisch hört und spricht, kommt es auch vor, dass man manchmal zuhause englische Wörter verwendet oder sogar englisch denkt. Mir hat die English Week sehr geholfen und ich würde sofort wieder bei so einem Projekt teilnehmen.

Thomas Draxl, 4A

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Drei Tage lang haben sich Schülerinnen und Schüler in der Stadt Salzburg beim 65. Jugend-Redewettbewerb einen verbalen Schlagabtausch auf hohem Niveau geliefert.

Der Leiter des Landesjugend-Referats, Wolfgang Schick, betont, dass der Lungau auch in diesem Jahr bei den Preisen stark abgeräumt hat. Auffallend: 7 von 18 Preisen gingen in den Lungau, davon 5 ans BG Tamsweg.

 

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Exkursion der 5a zu den Salzburger Nachrichten und Theaterbesuch

Am 5. April besuchte die 5 A Klasse die Salzburger Nachrichten, wo die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über die Zeitungsbranche erfuhren, von der Entstehung bis zum Vertrieb einer Tageszeitung reichten die Informationen. Aber auch die mögliche Rolle der Printmedien angesichts der schnellen Verbreitung von Neuigkeiten durch das Internet und der Online-Ausgaben der Zeitungen wurde thematisiert.

Als weiteren Programmpunkt sahen die Schülerinnen und Schüler im Salzburger Schauspielhaus das Stück „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch, das den Untertitel „Ein Lehrstück ohne Lehre“ trägt und eine Parabel auf den Opportunismus und die politische Blindheit ist.

Die Umsetzung des Stoffes hat uns besonders gut gefallen. Ironisch, burleske Übersteigerungen  fanden sich in allen Bereichen (Dramaturgie, Kostüme, Musik, Licht, Bühnenbild). Das minimalistische Bühnenbild wurde auf eine farblich bespielbare Wand reduziert. So dominiert in Biedermanns  privatem Bereich die Farbe Grün, die für Hoffnung steht. Rot begleitet hingegen die Brandstifter. Beim Eskalieren der Situation verwandelt sich das behagliche Grün in Biedermanns Wohnzimmer in ein aggressives Rot.

Auch das nachträglich von Max Frisch hinzugefügte Nachspiel wurde aufgeführt. In diesem fahren  Biedermann und seine Frau Babette direkt in die Hölle, sind sich aber trotzdem keiner Schuld bewusst. Sie hätten sich doch immer an die Zehn Gebote gehalten, sie könnten doch nur im Himmel sein, ist ihre Ansicht. Die letzten Worte Babettes „Sind wir gerettet?“  bleiben jedoch unbeantwortet und zeigen ein letztes Mal, wie sich Menschen den Tatsachen verweigern können.

Ist „Biedermann und die Brandstifter“ also wirklich ein „Lehrstück ohne Lehre“, wie es der Untertitel propagiert? Natürlich nein. Max Frischs Theaterstück, das 1958 in Zürich uraufgeführt wurde, ist auch in der heutigen Zeit noch aktuell, das zeigen sowohl der politische Rechtsruck in Europa als auch die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA. So lässt sich im Sinne Frischs sagen: Ob Trump ein Brandstifter oder Blindgänger ist, wird sich erst zeigen.

 

   
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