„Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stampfende Füße, heisere Schreie im Zuschauerraum! Fremde Menschen fielen sich in die Arme, Frauen wankten, einer Ohnmacht nahe, zur Türe. Es war eine allgemeine Auflösung wie im Chaos, aus dessen Nebeln eine neue Schöpfung hervorbricht.“ Mit diesen Worten von Augenzeugen wird die Uraufführung am 13. Jänner 1782 in Mannheim beschrieben, die Wirkung auf die 1.200 Zuschauer im völlig überfüllten und ausverkauften Theater ist offensichtlich ungeheuer. So ähnlich (!?) war die Reaktion der SchülerInnen der 7a und 7b beim Theaterbesuch am 23. Februar 2016, jedenfalls hinterließ die Aufführung einen starken und bleibenden Eindruck.

Die auf gut zwei Stunden gekürzte Inszenierung von Maya Fanke ist auf ein jugendliches Publikum zugeschnitten: gut gebaute, nackte, mit Blut beschmierte Männeroberkörper – die Räuber! – , laute E-Gitarren-Soli, dichter Bühnennebel im fahlen Neonlicht, eine karge Bühne auf zwei Ebenen. Und alles ist stimmig, der Inhalt geht bei all dem wilden Geschehen auf der Bühne nicht unter. 

 

 Fotos: Schauspielhaus Salzburg

 

Fazit: Eine spritzige, jugendgemäße Inszenierung dieses Geniestreichs des 20-jährigen Friedrich Schiller. Lassen wir nun einige Schülerstimmen zu Wort kommen:

 

Tamsweg kl Die Fahrt nach Salzburg ins Erzbischöfliche Gymnasium Borromäum, um sich mit den besten Latein-Schülerinnen und Schülern des Landes Salzburg zu messen, gehört mittlerweile zu den Fixpunkten unseres Schuljahres.

Bliem Gustav (8a), Gappmayr Iris (7b), Gruber Veronika (7b), Hauer Zoe (7b)  und Pfeifenberger Peter (8a) aus der Kategorie Lang-Latein und Augustin Manuela (8a), Eichhorn Matteo (7a), Kremser Christiane (8b) und Ziegler Maximilian (8a) aus der Kategorie Kurz-Latein stellten sich heuer den Herausforderungen. Einen lateinischen Text nicht nur grammatikalisch und inhaltlich korrekt, sondern vor allem auch in schönem Deutsch wiederzugeben, war Ziel des Bewerbes.

Die Texte stammten aus dem Bereich der Mythologie. Beide waren den Fabulae des Hygin entnommen. Wie der Hellespont zu seinem Namen kam, wie Phrixos das Goldene Vlies (Fell eines Widders) nach Kolchis, dem Reich des Aietes am Ostende des Schwarzen Meeres, brachte, das dort von einem Drachen bewacht und von Jason geraubt wurde, war Thema des einen Mythos. Im Mittelpunkt des anderen stand die Flöte, die von der Göttin Athene erfunden wurde und dem Satyr Marsyas Unglück brachte, da er mit solcher Meisterschaft auf ihr spielte, dass er es wagte, den Gott Apoll herauszufordern.

Wir freuen uns Matteo Eichhorn zum 2. Platz gratulieren zu dürfen! Er erhielt die Einladung am Bundeswettbewerb teilzunehmen, der heuer im April in Niederösterreich stattfinden wird.

Sieger kl

 

Endrunde kl

Beim Sprachenwettbewerb, der für alle lebenden Fremdsprachen am 17. Februar 2016 am WIFI in Salzburg stattfand, erreichten zwei TeilnehmerInnen unseres Gymnasiums eine Finalrunde, nämlich Matteo Eichhorn und Elisa Wieland in Französisch. Matteo ging aus der abschließenden Diskussion über das Thema „Faut-il accorder toutes les libertés aux jeunes de seize ans?“ als Sieger hervor, Elisa belegte den fünften Platz. Lieber Matteo, die Schulgemeinschaft des GymTamsweg gratuliert dir herzlich zu deiner Spitzenleistung und freut sich mit dir!

 

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Vom 7. - 11. September 2015 begeisterten wieder 6 native speakers der Organisation ABCi unsere rund 60 SchülerInnen aus den 3. und 4. Klassen mit Workshops wie “communication and pronunciation”, “UK and US sports” , “travel and culture” und vielen anderen spannenden sprachlichen Aktivitäten.

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georg bund 

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Landesredewettbewerbe trafen sich in Wien zum großen Finale. Georg Santner (6A) erreichte dabei in der Kategorie "Neues Sprachrohr" den ausgezeichneten 2. Platz.

Wir gratulieren ganz herzlich! 

   
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