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Am 26. April 2015 hatten nun auch die Langfranzosen der 6. Klassen die Möglichkeit, den (französischen) Kochlöffel in der Pension Kandolf zu schwingen. Erneut standen uns Frau Professor Grünwald und unsere Französischassistentin Marie Vinourd (welche natürlich über Insiderwissen verfügt) tatkräftig zur Seite. Die Zusammenarbeit funktionierte so gut, dass das perfekt eingespielte Team eine Stunde früher als geplant mit dem 3-gängigen Menü fertig wurde. Aufgetischt wurden  Salat mit auf Toastbrot überbackenem Ziegenkäse („Salade au chèvre chaud“), Hühnerbrust auf Ratatouille mit Reis („Poulet en ratatouille avec du riz“) und als Dessert eine phänomenale „Mousse au chocolat“ mit Früchten. Wir möchten uns besonders bei Max Kandolf für die Bereitstellung seiner Küche bedanken und auch bei Agnes Doppler, die uns tatkräftig bei der Benützung der Großküchengeräte geholfen hat.
Matteo Eichhorn, 6A

 

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Poetry Slam-Workshop mit Mieze Medusa und Markus Köhle

Alles begann  1986 in den USA,  genauer gesagt in Chicago: der Poetry Slam erblickte das Licht der Welt – übersetzt heißt das etwa: Dichterwettstreit oder – martialischer –   Dichterschlacht. Dabei werden selbst verfasste Texte vor einem Publikum vorgetragen und von  diesem bewertet, zuletzt wird ein Sieger gekürt. Mit einiger Verzögerung eroberte diese Kunstform auch Europa, mittlerweile gilt die deutsche Szene als die zweitgrößte der Welt.

In Österreich, besonders in Wien, Graz und Salzburg, füllen heute die SlammerInnen  riesige  Säle  und bringen das Publikum zum Kochen. Zu den SlammerInnen der ersten Stunde und festen Größen in der österreichischen Szene gehören Mieze Medusa (Doris Mitterbacher) und Markus Köhle. Beide treten weltweit – von den USA bis Usbekistan –  auf, wollen aber auch interessierte SchülerInnen  für den „Minnesang von heute“ begeistern. Und das dürfte nach den enthusiastischen Reaktionen der TeilnehmerInnen vollkommen gelungen sein.

In einem Workshop überzeugte das „Dreamteam der österreichischen Bühnenpoesie“ 30 überaus motivierte SchülerInnen aus den 5. bis zu den 7. Klassen davon, dass man schon an einem Vormittag ein richtiger Slammer, eine richtige Slammerin werden kann. Coole Themen, über die es sich zu slammen lohnt,  finden sich überall: Mit Büchern aus der Schulbibliothek lassen sich wunderbare Geschichten „zaubern“, sogenannte „Monsterwörter“ auf der Flipchart bilden die originelle Quelle für absurde wie witzige Texte, und der gute, alte Stabreim (siehe Titel!) ist überhaupt ein magisches Stilmittel, um ein Publikum in Verzückung zu versetzen.

Poetry Slam findet naturgemäß nicht im stillen Kämmerlein statt. Am Schluss des Workshops konnte jeder seine Performance vor den anderen TeilnehmerInnen  „abliefern“. Und der heftige Applaus bewies, dass in vielen ein echtes Talent für den Poetry Slam steckt. Wer weiß? Vielleicht erlebt man einige der Workshop-TeilnehmerInnen demnächst auf einer richtigen Bühne (was einige schon getan haben). Die nächste Chance dazu kommt bald – beim 2. Lungauer Poetry Slam im Frühjahr.

 

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In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei. Zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei. In der Weihnachtsbäckerei…

Ja, in der Weihnachtsbäckerei, oder im Fall der Kurzfranzosen der 6. Klassen wohl eher in der Pension Kandolf, deren Küche wir am Donnerstag, den 11. Dezember,  benutzen durften!  Neben viel Spaß und guter Laune stand die französische Küche im Vordergrund,  als Frau Professor Grünwald mit einer Bande Jugendlicher und unseren Assistenten Marie und David  ein Drei-Gänge-Menü auf die Beine stellte, welches am Ende auch unserem Herrn Direktor und Max Kandolf hervorragend mundete. Aufgetischt wurde eine sagenhafte Quiche als Vorspeise, ein hervorragender  Coq au vin als Hauptspeise sowie  phänomenale Pains  au Chocolat mit Mousse au Chocolat als Dessert.

Großen Dank möchten wir Maximilian Kandolf für die Bereitstellung der Küche und die Tipps zur Verfeinerung unserer Gerichte aussprechen.

Georg Santner, 6A

Auf Wunsch von vielen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern sind die Highlights des Redewettbewerbs 2014 nun auch auf der Homepage zu sehen.

Der 62. Jugendredewettbewerb, der Ende April 2014 in Salzburg stattfand, war von einem herausragenden Niveau geprägt. 

Matteo Eichhorn gewann die  Kategorie „Spontanrede“ – und das bei über 70 TeilnehmerInnen (von 14 bis 21 Jahren). In dieser Kategorie wird ein Thema gezogen und nach nur fünfminütiger Vorbereitungszeit eine Rede gehalten. 

Georg Santner (5A) beeindruckte die Jury mit seiner Rede „Wer braucht denn schon Asyl?“ und erreichte mit seiner klassischen Rede den 3. Platz.

Spontanrede: Matteo Eichhorn (5A)

Klassische Rede: Georg Santner (5A)

Klassische Rede: Johannes Wind (5A)

 

Alle drei ersten Plätze in der Kategorie „Neues Sprachrohr“, in der Gruppen bis vier Personen antreten durften, belegten die Tamsweger GymnasiastInnen.

 5. Klasse

8. Klasse 

 Georg Santner (5A)

Matteo Eichhorn (5A)

 Eva Bauer + Katharina Pritz (5A)

 

Die Tamsweger GymnasiastInnen werden  seit Jahren von Mag. Ulrike Schneeberger gecoacht und begleitet. Sie unterrichtet auch das Fach  „Kommunikation und Präsentation“, in dem die jungen RednerInnen Spaß am Reden finden und selbstbewusstes Auftreten lernen.

 Mit einer beeindruckenden Vorstellung überzeugte Georg Santner (6a) die hochkarätige Jury im Schauspielhaus Salzburg. Seine Interpretation des Trakl-Gedichts „Der Gewitterabend“ bestach durch die reifste sprachliche Leistung sowie unglaubliche  Bühnenpräsenz, und an der starken Publikumsreaktion zeigte sich, dass seine kreative Auseinandersetzung genau den Nerv getroffen hatte.

Matteo Eichhorn (6a) und Andreas Moser (5a) agierten als grandios eingespieltes Team, ihre „Performance“ (hier ist dieses Wort angebracht) von „Grodek“ lotete alle möglichen Spielarten der Bühne aus:  gefühlvoller Vortrag, mitreißender Dialog, temporeicher Poetry Slam. Die zeitgemäße und aktuelle Umsetzung dieses „Trakl-Klassikers“, der ein  brutales Gemetzel im Ersten Weltkrieg thematisiert, wurde mit dem 3. Platz belohnt.

Das BG Tamsweg ist stolz auf solche literarischen Talente. Wir gratulieren zu den hervorragenden Leistungen.

Georg Santner

Andreas Moser und Matteo Eichhorn 

   
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