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Erfolgsaison endet mit krönendem Highlight

Die Geduld hat sich ausgezahlt: Nach der langen Zwangspause feierte der Verein "Volleyball BG Tamsweg" einen fulminanten Neustart und darf auf eine erfolgreiche Hallensaison mit insgesamt drei Meistertiteln zurückblicken.

Zwei Jahre lang mussten sich die heimischen Volleyballer in Geduld üben, Covid-19 hat einen geregelten Trainings- und Meisterschaftsbetrieb unmöglich gemacht. 2021/22 konnte - bis auf eine Unterbrechung - endlich wieder regelmäßig gespielt werden. Nicht nur das, die Saison verlief in allen Belangen sehr erfreulich und gilt als die erfolgreichste der Vereinsgeschichte.

Den krönenden Abschluss lieferten am 1. Mai die Mädels in der 2. Landesliga, die beim Heimturnier in Tamsweg vor rund 200 Zuschauern im direkten Showdown um die Meisterschaft den Kontrahenten Oberndorf niederringen und damit den Titel in den Lungau holen konnten - und das als jüngstes Team der Liga. Damit sind die LungauerInnen berechtigt zum Aufstieg in die 1. Landesliga, der höchsten Spielklasse im Bundesland.

Ergebnis: 3:2 (21:25, 25:20, 25:15, 17:25, 15:13)

Erfreulich war auch die Entwicklung im Nachwuchs, mit knapp 30 SpielerInnen in der U13 geht der Run auf den Volleyballsport im Bezirk weiter. Zu sehen war die Begeisterung der Jüngsten auch beim internen Abschlussturnier, das parallel in der Großsporthalle über die Bühne ging.

"Unsere stetige Entwicklung der vergangenen Jahre hat sich trotz der langen Zwangspause in einer sehr erfreulichen Saison manifestiert, das macht uns natürlich stolz und spornt uns weiter an", resümiert Obmann Thomas Fussi. "Wir werden versuchen diesen Weg Schritt für Schritt weiter zu gehen, die Vorbereitungen für die kommende Saison haben bereits begonnen."

Für die SpielerInnen geht es jetzt von der Halle gleich direkt weiter auf Sand, die ersten Beachvolleyball-Turniere stehen bereits vor der Tür, auch die Lungau Beach Trophy wird 2022 wieder stattfinden.

Die Ergebnisse der Saison 2021/22

Meistertitel 2. Landesliga Damen

Meistertitel 1. Klasse Damen

Schul-Landesmeister Oberstufe Mixed

3. Platz Schul-Landesmeisterschaften Herren

4. Platz Schul-Landesmeisterschaften Damen

4. Platz Schülerliga Damen

 

Landesmeistertitel für Volleyballer

In den vergangenen Tagen waren die heimischen VolleyballerInnen gleich an mehreren Fronten im Einsatz. Während es für die Damen der 2. Landesliga die erste Niederlage gab, krönte sich das Mixed-Team bei den Schul-LMS (Oberstufe) zum Landesmeister. Die Mädchen der Schülerliga (Unterstufe) belegten im Landesfinale Rang 4.

Schlag auf Schlag geht es derzeit für die Lungauer VolleyballerInnen. Die Saison verläuft sportlich bisher sehr erfreulich.

 

2. Landesliga Damen

Als Tabellenführer reisten die Lungauerinnen mit voller „Frauschaft“ von 14 Spielerinnen zum ebenfalls noch ungeschlagenen Team nach Oberndorf. Im davor angesetzten Testspiel gegen Zell am See konnte das umgestellte Spielsystem erprobt und der Nachwuchs zum Einsatz gebracht werden - und das mit Erfolg: Endergebnis 3:2.

Gegen Oberndorf stand ein sehr starkes Team auf der anderen Netzseite. Die Flachgauerinnen präsentierten sich gut abgestimmt, mit diversen Angriffsvarianten und unermüdlich in der Verteidigung. Die Lungauerinnen hielten mit mehr Durchschlagskraft und Kampfgeist dagegen.


Es entwickelte sich ein hochklassiges Match, mit permanenten Führungswechseln und hohem Spannungsfaktor. Satz 1 verlief lange ausgeglichen, eine starke Servicereihe am Ende genügte den Gastgeberinnen zur Führung. In Satz 2 lagen die heimischen Damen bereits deutlich in Führung, aber Oberndorf kämpfte sukzessive zurück nutzte wieder sein starkes Service zum 2:0. Der dritte Satz dauerte fast 40 Minuten, eine wahre Nervenschlacht. Beide Teams erkämpften sich mehrere Satzbälle, doch wieder hatten die Flachgauerinnen das glücklichere Ende für sich. Endergebnis 3:0 (21:25, 19:25, 28:30).

„Das war das mit Abstand beste Spiel dieser Saison! Die Qualität auf beiden Seiten war genial. Schade, ich hätte sehr gerne noch einen vierten und vielleicht fünften Satz gesehen, das hat richtig Spaß gemacht! Gratulation an Oberndorf“, zog Trainer Roland Bogensperger trotz der Niederlage eine positive Bilanz. „Wir freuen uns auf das Rückmatch in Tamsweg!“

Obwohl der einen Niederlage volle fünf Siege gegenüber stehen, haben die Meisterambitionen der Lungauerinnen einen klaren Dämpfer erlitten. Bogensperger: „Sollte Oberndorf weiterhin ungeschlagen bleiben, wovon wir ausgehen, so könnte selbst ein Sieg im Rückspiel (Heimturnier am 30. April, Anmerkung) für uns zu wenig sein, da sie ein sehr gutes Punkte- und Satzverhältnis aufweisen. Es wird spannend!“

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(hinten v.l.: Hannah Frischauf, Antonia Rauter, Sophia Jäger, Theresa Gahr, Theresa Fuchsberger, Marlene Hönegger, Alexandra Wieland, Annika Slowak, Lena Maier; vorne v.l.: Lena Ehrenreich, Lena Wolfger, Julia Grill, Verena Gruber, Maria Rest

 

LMS Oberstufe Mixed

Erst zum zweiten Mal stellte das BG Tamsweg ein Team bei den Schul-LMS Oberstufe Mixed. Dieser Bewerb wird üblicherweise von den Flachgauer Schulen mit ihren Akademie-Spielern dominiert.

Dieses Mal sah es aber anders aus: Bereits in der Gruppenphase konnten die Lungauer Mädels und Burschen mit drei klaren Siegen gegen das BORG Nonntal, die HTL Salzburg und die HAK Neumarkt 2 ihre Qualität unter Beweis stellen. Auch im Halbfinale wurde gegen die HAK Neumarkt 1 mit 2:0 kurzer Prozess gemacht.

Im Finale wartete mit dem Werkschulheim Felbertal der designierte Favorit, der den ersten Satz auch mit 15:6 dominierte. Danach waren sie sich ihrer Sache wohl schon zu sicher, denn mit der Leichtigkeit des Außenseiters spielte sich Tamsweg zurück ins Match und kämpfte den Gegner mit 18:16 nieder. Also musste der Entscheidungssatz her. Die Felbertaler, sichtlich aus dem Konzept gebracht, fanden keine Antwort mehr auf das versierte Angriffsspiel der Lungauer, die unter lautem Jubel den Matchball zum 15:11 verwerteten.

Trainer Jakob Brugger: „Schon das Halbfinale war ein richtiger Genuss, wir haben wirklich die volle Qualität unseres Könnens gezeigt. Aber das Finale war unbeschreiblich, mit Spaß und Motivation haben wir uns zurück ins Match gekämpft und den Sieg förmlich erzwungen. Ich glaube der eine oder die andere wird morgen in der Schule keine Stimme haben!“

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(oben v.l.: Julian Baier, Simon Prodinger, Jan Schmidt, Tobias Slowak, Jakob Brugger; unten v.l.: Sophia Jäger, Marlene Hönegger, Theresa Gahr, Hannah Frischauf, Lena Ehrenreich.

 

 

Schülerliga Mädchen

Auch die Unterstufe des BG Tamsweg war am Volleyballfeld im Einsatz, nämlich in der Schülerliga Mädchen. Nachdem sie sich beim Bezirksfinale Süd bravurös für die LMS qualifizieren konnten, beendeten sie diese auf dem 4. Rang

„Nach zwei mühsamen Jahren mit Lockdowns, abgesagten Meisterschaften und so gut wie keinem Trainingsbetrieb sind wir wirklich sehr stolz und glücklich, so in die erste richtige Saison gestartet zu sein“, fasst Obmann Thomas Fussi die aktuelle Situation im Verein „Volleyball BG Tamsweg“ zusammen.

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Trainer Thomas Fussi, Vanessa Domenik, Anna Schaffer, Lena Krabath, Patricia Balaziova, Theresa Seifter, Marion Ferner, Lena Maier

 

Wer den Verein und seine Nachwuchsarbeit unterstützen möchte, kann dies übrigens per Voting im Foto Contest der Raiffeisenbank Lungau für unser Foto "SunSet" tun, unter https://125jahre.rb-lungau.at/.

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SunSet: eingereicht zum Raiffeisenbank Lungau Foto Contest, Sundown Gipfelshoot am Gamsspitzl

 

Volleyball - die Weste bleibt weiß

In schwarzen Trikots, aber mit weißer Weste, betraten die Damen des Vereins „Volleyball BG Tamsweg“ am vergangenen Samstag die Sporthalle in Fuschl. Der Gegner hieß zum 2. Mal in dieser Saison USV Fuschl und zum 1. Mal SU Abtenau. Das Ziel war klar: zwei Siege und damit die nächsten sechs Punkte einfahren. 

Fuschl. Trotz eines schnellen Vorsprungs ging der erste Satz doch noch an die Gastgeberinnen. Durch Ungenauigkeiten im Spielaufbau fanden die Flachgauerinnen zwischenzeitlich zurück ins Spiel. Mit mehr Fokus und Dynamik übernahmen die Lungauerinnen im Anschluss aber wieder das Kommando, konnten den Druck im Angriff sukzessive erhöhen und holten am Ende ein ungefährdetes 3:1 (20:25, 25:12, 25:17, 25:20). 

Abtenau. Die Rollenverteilung war klar - ein „Pflichtsieg“ für die Lungauerinnen. Der Druck im Angriff und am Service war phasenweise jedoch geringer als gewohnt, deshalb gelang den beherzt kämpfenden Tennengauerinnen zwischenzeitlich sogar der Ausgleich. Danach ließen die Lungauerinnen aber an ihrer Favoritenrolle keine Zweifel mehr aufkommen und setzten sich erneut mit 3:1 durch. (25:20, 23:25, 25:17, 25:17). 

Fazit. „Wir waren heute nicht bei 100 Prozent, da ist noch Luft nach oben. Trotzdem haben wir letztlich zwei sichere Siege eingefahren. Das ist so gesehen absolut erfreulich, es spricht für unser Grundniveau in dieser Saison“, so Trainer Roland Bogensperger. Letzteres schlägt sich auch in der Tabelle nieder: „Volleyball BG Tamsweg“ liegt mit fünf Siegen und 15 Punkten mit maximaler Ausbeute an der Tabellenspitze. 

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Triumph beim Heimturnier

Am Samstag lud der Verein „Volleyball BG Tamsweg“ zum Heimturnier in der Großsporthalle Tamsweg. Die zweite Meisterschaftsrunde der 2. Landesliga Damen stand auf dem Programm, und damit gleich zwei Heimspiele. Leider musste der TV Oberndorf jedoch kurzfristig auf Grund von Covid-Fällen in der Mannschaft absagen. So standen sich am Feld nur die Lungauerinnen und Zell am See gegenüber. 

Die Ausgangslage: Die Pongauerinnen gelten als Mitfavorit für den Meistertitel, konnten aber bereits in der ersten Runde auswärts mit 3:1 bezwungen werden. Ein weiterer Sieg würde also einen großen Schritt in Richtung Titel bedeuten. 

Danach sah es zu Beginn aber nicht aus. Vor rund 50 Zuschauern starteten die Lungauerinnen nervös und mit Unsicherheiten im Stellungsspiel. Erst langsam konnte das Zusammenspiel stabilisiert und eine Aufholjagd gestartet werden. Nach einem nicht verwerteten Satzball ging Durchgang eins jedoch an die Gäste. 

Danach kam Tamsweg besser in Schwung, der Druck auf den Gegner konnte deutlich erhöht werden. Mit vielen schönen Angriffszügen und Service-Reihen ging der zweite Satz klar an die Gastgeber. Der dritte Satz blieb auf Grund von Ungenauigkeiten in der Annahme unnötig lange spannend. Neu fokussiert ging es in Durchgang vier - der war wieder eine klare Angelegenheit und somit der erneute 3:1 Sieg (25:27, 25:14, 25:23, 25:16) perfekt. Damit haben die Lungauerinnen mit drei Siegen die maximale Anzahl von neun Punkten angeschrieben und sind dem Ziel „Meistertitel“ einen großen Schritt näher gekommen.

Im Anschluss wurde noch ein weiteres Mal in Form eines Testmatches gespielt, bei der auch viele der jüngeren Spielerinnen mehr Einsatzzeit bekamen. Das Spiel wurde ebenfalls mit 3:2 gewonnen. 

„Im Vergleich zur ersten Runde konnten wir uns im Angriff steigern, da war viel Gutes dabei. Auch Service und Block haben super funktioniert. Arbeiten müssen wir noch an unserer Konstanz, vor allem in der Annahme, da machen wir uns phasenweise noch selbst das Leben schwer. Aber wir sind definitiv zufrieden, ich bin mir sicher wir werden in den kommenden Runden noch viel Spaß haben“, analysierte Trainer Roland Bogensperger. 

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Volleyballerinnen starten durch

beach auftakt

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es vom Verein Volleyball BG Tamsweg: Nach der langen Trainingspause konnten die Damen im Nachwuchs gleich im ersten Turnier Top-Ergebnisse einfahren. 

Viele Wochen musste der Volleyball im Lungau ruhen. Nach der langen Auszeit galt das erste Turnier der Beachvolleyball-Saison als Standortbestimmung. Als Vorbereitung waren nur wenige Trainings möglich, umso größer waren die Spannung und die Motivation vor dem ersten Wettkampf. 

Mit Hannah Frischauf und Antonia Rauter, Chiara Schreilechner und Annika Slowak sowie Marlene Hönegger und Verena Gruber traten drei heimische Paarungen beim ersten Stopp der ABV Junior Tour U19 in Zell am See an. Insgesamt duellierten sich 18 Teams auf zwei Plätzen, die Lungauerinnen konnten dabei mit ihren Leistungen aufzeigen. Hönegger/Gruber belegten Rang 13, Schreilechner/Slowak mit drei Siegen Rang 7. Frischauf/Rauter mussten sich erst im Finale geschlagen geben und durften sich über den ersten Podestplatz freuen.  

Über den Sommer finden fünf weitere Turniere der U19 Tour statt. Frischauf/Rauter konnten in der vergangenen Saison die U17 Tour für sich entscheiden und wollen auch in der laufenden Saison wieder ganz vorne mitmischen. 

Foto: (c) Volker Frischauf; v.l.: Annika Slowak, Chiara Schreilechner, Verena Gruber, Marlene Hönegger, Hannah Frischauf, Antonia Rauter